Freiheit für Tiere
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Schogul

Der junge Kater Ringo liebt sein Frauchen. Doch der neue Freund seines Frauchens hasst Katzen und vergräbt Ringo heimlich im Wald. Das Katerchen wird in letzter Minute halbtot vom Förster gefunden und ins Tierheim gebracht. Eingesperrt im Käfig und voller Sehnsucht nach seinem Frauchen stirbt Ringo einen einsamen Tod. Ringo kommt in das Reich von Schogul. Dort erfährt er, dass er nicht das einzige Tier ist, dem es auf der Erde schlecht ergangen ist: Die traurigen Kälber, die er kennen lernt, mussten sogar noch viel, viel schlimmer unter den Menschen leiden und wurden von keinem einzigen Menschen geliebt. Schogul zeigt dem jungen Kater, dass die Menschen alles, was sie den Tieren antun, irgendwann ebenso am eigenen Leib erfahren müssen, und befreit seine Seele von allem Leid und Schmerz. Nun wäre es für Ringo an der Zeit, durch das Himmelstor zu gehen. Doch der neugierige Kater will wissen, was den anderen Tieren angetan wurde: den Pferden, den Hunden, den Schweinen, den Schnecken... So sorgt er im Reich des Schoguls für große Aufregung, und als er sich heimlich wieder auf die Erde begibt, bringt er sich und andere Tiere in große Gefahr...

Ein spannender Fantasy-Roman für Jugendliche und Erwachsene, der viele Wahrheiten enthält.

»Wenn ich mit diesem Roman auch nur einer Tierseele helfen kann, hat sich die Arbeit an dem Buch für mich schon tausendmal gelohnt!« (Birgit Laqua)

Birgit Laqua: Schogul, Rächer der Tiere
Taschenbuch, 200 Seiten, mit s/w-Illustrationen
Books on Demand, 2011 · ISBN: 978-3-8423-6048-8
Preis: 12,90 € · Empfohlen ab 12 Jahre

Interview mit der Autroin

Im Interview mit PETA KIDS erzählt die Autorin, warum sie »Schogul« geschrieben hat:

»Weil ich gemerkt habe, wie vielen Menschen hier auf dieser Erde das ganze Tierleid egal ist. Und weil ich mit eigenen Augen gesehen habe, wie grausam viele Tiere (auch hier in Deutschland) behandelt werden. Mein schlimms­tes Erlebnis war in einem der Tierlabore. Mit meinen damals noch jungen Jahren wollte ich unbedingt ein Praktikum in einer großen Tierklinik in Hannover als Tierarzthelferin machen. Die Freude war groß, als ich eine Zusage bekam, denn auch damals war es schon nicht leicht, einen Praktikumsplatz bei einem Tierarzt zu ergattern. Doch anstelle in der Tierklinik brachte man mich in einem ihrer Versuchslabore unter. Und das waren einige der schlimmsten Tage in meinem Leben. (...)

Diese Schockerlebnisse habe ich bis heute nicht verarbeiten können. So viel Tierqual, soviel Tierleid. Tag für Tag. Es war für mich der reinste Albtraum. Ich hätte am liebsten dort alle Tiere befreit, die Labore niedergebrannt und in die Welt hinaus geschrieen: »Lasst die Tiere in Ruhe, sie haben euch doch nichts getan!« Ich habe es bis heute nicht verstanden, warum die meis­ten Menschen dem Tierleid gegenüber so gleichgültig sind. Warum kümmerte es keinen, wenn dort die Katzen, Hunde, Kaninchen etc. alle zu Tode gemartert wurden? Es könnten doch auch ihre Tiere sein! Und ab diesen Tag kam mir der Gedanke, dass irgendetwas nicht ganz richtig war auf dieser Welt.

Dann fing ich an zu recherchieren. Ich war schockiert über die Stierkämpfe in den anderen Ländern. Und was noch schlimmer war, dass es da Menschen gab, die sich an dem Leid der Tiere erfreuten! Das alles und noch viel mehr machte mich unheimlich wütend und traurig. Ich wollte den Tieren helfen, jedem einzelnen, wusste aber nicht wie. Dann kam ich auf die Idee mit dem Buch. Denn wie kann man viele Menschen erreichen und gleichzeitig über die vielen Missstände hier auf dieser Welt aufklären? In den Schulen und Medien wird ja kaum über das ganze Tierleid hier auf dieser Welt berichtet. Darum entschloss ich mich, dieses Buch zu schreiben! Und ich hoffe, dass das Buch viele Menschen lesen werden. Und ich hoffe, dass sich dann in den Köpfen der Menschen etwas ändert!«

Quelle: www.petakids.de