Freiheit für Tiere
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Ethik

"Du sollst nicht töten!" - auch gegenüber Tieren?

Wir lieben Tiere: Hunde, Katzen, Pferde, Vögel - und wir freuen uns, wenn wir Lämmer oder Kälbchen auf der Weide sehen oder Rehe, die am Waldrand äsen. Andererseits freut sich die Mehrheit der Menschen über ein gutes Stück Fleisch auf dem Teller. Doch niemand möchte darüber nachdenken, dass er Tierkinder isst: Ferkel, Kälber, Lämmer, 6 Wochen alte Masthühner oder 16 bis 23 Wochen alte Gänse und Enten. Warum ist das so? Wo kommt der Gedanke her, Tiere hätten keine Seele und sie wären dafür da, dass wir Menschen sie essen? Fragen, denen Peter Sasse in seinem Buch »Tiere sind die besseren Menschen« nachgeht. weiterlesen

Richard David Precht: "Tiere denken"

»Es gibt zwei Kategorien von Tieren. Die eine glaubt, dass es zwei Kategorien von Tieren gibt, und die andere hat darunter zu leiden.«
Richard David Precht

Der prominente Philosoph Richard David Precht setzt sich in seinem Buch »Tiere denken - Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen« mit grundlegenden Fragen auseinander: Wo verläuft die Grenze zwischen Mensch und Tier? Woher nehmen wir das Recht, Tiere zu benutzen und ihnen Leid zuzufügen? Und was können wir tun angesichts der hemmungslosen Ausbeutung von Tieren und Umwelt?
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Tiere sind uns näher als gedacht

Von Julia Brunke
Seit Jahrhunderten versucht der Mensch seine Einzigartigkeit zu begründen, die ihn angeblich von den Tieren grundsätzlich abhebt – und die damit auch als Rechtfertigung dient, Tiere für unsere Zwecke einzusperren, zu töten und zu essen. Die besonderen Fähigkeiten, die den Menschen auszeichnen, sind seit jeher die Begründung für die Ungleichbehandlung von Tieren. Nebenbei bemerkt: In früheren Jahrhunderten war genau die Begründung für die Ungleichbehandlung von Sklaven, Menschen anderer Rassen oder die Ungleichbehandlung der Frau.
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Helmut F. Kaplan: Tierrechte

Die Tierrechtsbewegung versteht sich als Fortsetzung anderer Befreiungsbewegungen, wie die Befreiung der Sklaven oder die Frauenrechtsbewegung: »So wie wir erkannt haben, dass die Hautfarbe für die Gewährung grundlegender Rechte belanglos ist und dass die Geschlechtszugehörigkeit dafür belanglos ist, so erkennen immer mehr Menschen, dass auch die Spezieszugehörigkeit diesbezüglich belanglos ist: Warum soll man jemanden ausbeuten und quälen dürfen, weil er zu einer anderen Spezies gehört?«, fragt der Tierrechtsphilosoph Dr. Helmut F. Kaplan. weiterlesen

DVD: "Gott hat keine Raubtiere erschaffen"

Viele Menschen sind der Meinung, die Scheu der Wildtiere vor dem Menschen sei natürlich und liege im Wesen der Tiere. Doch in unbewohnten Gegenden, in denen die Tiere nie vom Menschen gejagt wurden, zeigen sie oft ein ganz anderes Verhalten. Und es gibt die ungewöhnlichsten Freundschaften zwischen Mensch und Tier. Die neue DVD »Gott hat keine Raubtiere geschaffen« stellt einige Beispiele vor. weiterlesen

Die Gefühlswelt der Tiere

Liebe, Empathie und Intelligenz

Von Julia Brunke

Wir Menschen sind überzeugt, dass unsere Gefühle - Liebe, Trauer, Freundschaft, Empathie - das sind, was uns menschlich macht. Viele meinen, dass darin die Kluft zwischen Mensch und Tier liege.
Doch Tiere sind mehr sind als nur triebgesteuerte Maschinen: Sie können wie wir treu sein, leiden, lieben und haben die Fähigkeit zur Empathie. Denn Liebe ist existenziell, nicht nur für uns, sondern auch für die Tiere. Die Fähigkeit, lieben zu können, verbindet Mensch und Tier. weiterlesen

Der Hund und sein Philosoph

Neues Buch von Martin Balluch: Plädoyer für Autonomie und Tierrechte

Buchvorstellung von Julia Brunke
Die Freundschaft mit Kuksi, einem ausgesetzten Hund, den er vor sechs Jahren aus dem Tierheim zu sich nahm, inspirierte Dr. Dr. Martin Balluch zu seinem neuen Buch »Der Hund und sein Philosoph«. Anhand von Erlebnissen und Anekdoten aus dem Zusammenleben mit seinem Hundefreund macht Martin Balluch deutlich, dass Tiere fühlen, denken, kommunizieren - sowohl mit anderen Tieren als auch mit uns Menschen - und dass sie über Selbstbewusstsein verfügen und autonom handeln.
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Ernährung und Bewusstsein

Warum das, was wir essen, die Welt nachhaltig beeinflusst

Buchvorstellung von Julia Brunke

Der Ursprung der Probleme in unserer Welt ist die Gewalt auf unseren Tellern. Ein revolutionärer Blick auf unsere Essgewohnheiten und ihre globalen Auswirkungen.


In seinem Buch »Ernährung und Bewusstsein« stellt Will Tuttle unsere Ernährungsgewohnheiten radikal auf den Prüfstand. weiterlesen

Lasst die Osterlämmer leben!

Wenn im Frühling die Natur erwacht, erfreut uns der Anblick kleiner weißgelockter Lämmchen, die - manchmal noch auf wackligen Beinen - bei ihren Müttern trinken oder verspielt und voller Lebensfreude über die Wiese springen. Nicht nur Kindern entlockt dieses Bild begeisterte Ausrufe: »Wie süß! Wie goldig!« Doch die grausame Wahrheit ist: All diese Lämmchen werden bald unter dem Metzgermesser enden - pünktlich zu Ostern landen sie als Lammbraten auf dem Teller. Denn für viele Menschen gehört der Lammbraten zum traditionellen Festessen zu Ostern.
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Ist Osterlamm christlich?

Lämmer werden gerade zu Ostern als angeblich christlicher Brauch gegessen. Doch ist das Essen eines Osterlamms überhaupt christlich? Oder werden die Lehren von Jesus Christus, dem guten Hirten, in ihr Gegenteil verkehrt und der Gott der Liebe und Güte zugunsten eines alttestamentlichen rachsüchtigen und brutalen Gottesbildes geopfert?
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Artgerecht ist nur die Freiheit

Wir leben in einer Kultur, in der Gewalt abgelehnt wird. Dennoch ist unsere Gesellschaft überaus gewalttätig: gegen Milliarden von Tieren. Doch diese Gewalt ist versteckt: Sie findet hinter verschlossenen Türen statt - damit wir sie nicht sehen. In ihrem neuen Buch »Artgerecht ist nur die Freiheit« geht Hilal Sezgin der Frage nach, ob wir Tiere für wissenschaftliche Versuche quälen und ob wir sie einsperren, töten und essen dürfen. weiterlesen

Sind Tiere Persönlichkeiten?

Von Julia Brunke
Die moderne Wissenschaft weist in immer neuen Studien darauf hin, dass viele Tiere logisch denken und kreative Ideen entwickeln, dass sie eine Vorstellung von Raum und Zeit haben, dass sie wie wir Beziehungen und Freundschaften eingehen, dass sie Liebe und Trauer empfinden, ja sogar Fairness, Mitgefühl und moralisches Verhalten zeigen. Und manche Tierarten verfügen offensichtlich über Selbstbewusstsein. Hierzu hat der Meeresbiologe und Verhaltensforscher Karsten Brensing ein viel beachtetes Buch geschrieben: „Persönlichkeitsrechte für Tiere – Die nächste Stufe der moralischen Evolution.“
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Interview mit Karsten Brensing

Die Grenze zwischen uns und den Tieren einreißen

»Persönlichkeitsrechte für Tiere« von Karsten Brensing ist - auf Basis neuester Forschungsergebnisse - ein engagiertes Plädoyer für einen anderen Umgang mit unseren tierischen Verwandten. »Freiheit für Tiere« sprach mit dem Autor. weiterlesen

Moralisches Verhalten bei Tieren

Von Julia Brunke

»Die Denkart der Tiere ist von Natur aus gleichartig mit der des Menschen«, schrieb der chinesische Philosoph Lieh Tse um bereits 400 vor Christus.
Tierfreunde und die meisten Menschen, die mit Hunden, Katzen oder anderen Tieren zusammenleben, werden diese Ansicht sicher teilen, denn sie erleben Tiere als echte Persönlichkeiten. Dennoch werden Tiere in unserer Zeit - trotz Tierschutzgesetz - rechtlich nach wie vor als »Sachen« eingeordnet. Und die allermeisten Tiere - sofern sie nicht unsere Haustiere sind - werden unmenschlich behandelt: in der Massentierhaltung, in Tierversuchen und bei der Jagd auf Wildtiere.
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Staunen über die Intelligenz der Tiere

Von Julia Brunke

Wissenschaftler staunen, wenn Tiere Dinge beherrschen, die wir Menschen für uns beanspruchen: sich im Spiegel erkennen, logisch denken oder planvoll handeln. Und dann reden wir davon, dass diese Tiere intelligent sind. Dabei können Tiere doch oft viel mehr als wir: Welcher Mensch kann ohne technische Hilfsmittel mittels Infraschall mit anderen Menschen kommunizieren, die viele Kilometer entfernt sind? - Elefanten können es. Welcher Mensch kann mit seiner Nase kostbare Pilze finden? - Schweine können es. Welcher Mensch hat ein eingebautes Navigationssytem? - Zugvögel haben es.
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Vegetarier und Veganer sind mitfühlender

Wer auf Fleisch verzichtet, ist besonders empathisch. Das belegen aktuelle psychologische Forschungen, die in Spektrum der Wissenschaft - Gehirn und Geist 6/2013 vorgestellt werden.
»Die gesundheitlichen Vorteile des Fleischverzichts sind gut dokumentiert. Neuerdings erkunden Forscher nun auch die psychologische Ebene des Vegetarismus«, so das Wissenschaftsmagazin.
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Schluss mit Hubertusmessen!

Alljährlich finden im Oktober und November die so genannten Hubertusmessen statt. Und dies, obwohl der heilige Hubertus der Legende nach der Jagd entsagte, als er im Geweih eines Hirsches ein strahlendes Kreuz erblickte.
Wann folgen Jäger und Pfarrer Hubertus nach?
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Karen Duve: "Anständig essen"

Von Julia Brunke
In »Anständig essen« beschreibt Karin Duve auf kurzweilige Art und Weise den Weg vom gedankenlosen, gewohnheitsmäßigen Fleischkonsum zur ethisch motivierten Entscheidung: Für mich sollen keine Tiere leiden und sterben müssen.
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»Freiheit für Tiere«-Interview mit Karen Duve

Während Vegetarier vor einigen Jahren noch belächelt wurden und sich rechtfertigen mussten, warum sie keine Tiere essen, ist es heute umgekehrt: Sind ein Fleischesser und ein Vegetarier heute beim Essen, rechtfertigt sich der Fleischesser: „Ich weiß, man sollte weniger Fleisch essen“ oder: „Ich esse ja auch nur noch ganz wenig Fleisch“. - Was ist passiert?

Lesen Sie das "Freiheit für Tiere"-Interview mit Karen Duve, Autorin des Bestsellers "Anständig essen".

Weihnachten - Fest der Liebe zu Mensch und Tier

Zu Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu Christi. Wir erinnern uns an die Herbergssuche und die Geburt Jesu im Stall zu Bethlehem, mitten unter den Tieren. Im Gedenken daran wird in vielen Wohnungen die Krippe aufgestellt, das Jesuskind im Stroh, umgeben von Ochsen, Eseln und Schafen. Doch neben dieser Krippenidylle steht dann die Festtagstafel, und der Ochse kommt auf den Teller - oder ein Lamm, eine Gans oder eine Ente. Ist das nicht ein Widerspruch? Was wollte Gott den Menschen damit sagen, dass Sein Sohn zwischen Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam und nicht in einem Palast oder Fürstenhaus? Kam Jesus auf die Erde, um nur die Menschen zu erlösen? weiterlesen

Jesus kam auch für die Tiere

Jesus von Nazareth wurde im Stall mitten unter den Tieren geboren. Gab Gott damit den Menschen nicht ein Symbol, dass Sein Sohn nicht in einem Palast, sondern zwischen Schafen, Rindern, Eseln und Katzen zur Welt kam?
Bekannt ist die Szene, wie Jesus von Nazareth die Tierhändler aus dem Tempel hinaustrieb und die Tiere freiließ. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)
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